06/05 2012
0412 geht und 1013 kommt...
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So schnell vergehen die 18 Monate der Ausbildung! Am 23. April 2012 fand die feierliche Verabschiedung der Gruppe 0412 an den Berufsbildenden Schulen Ammerland statt. Die 32 sehr erfolgreichen Absolventen erhielten ihre Zeugnisse aus der Hand der Vertreter des Pädagogischen Seminars, StD'in Adele Siebert und StD Gerd Carstens. StD'in Sonja Hinrichs, die dritte pädagogische Leiterin, konnte krankheitsbedingt leider nicht anwesend sein. Die von den Referendarinnen und Referendaren des Jahrgangs und vielen "unsichtbaren Geistern" optimal vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung fand in dem sehr ansprechenden Rahmen der Aula der BBS Ammerland statt. Die ca. 130 Gäste erlebten einen kurzweiligen Verlauf der Feier, die von Benjamin Eisenhardt am Klavier und einem Sketch der Absolventen aufgelockert wurde. Die Referendarinnen und Referendare hatten - wie sollte es anders kommen - einen klassischen Unterrrichtsbesuch komödial in Szene gesetzt. Zum Abschluss gab es von Manon Haferkamp, Stephanie Radzuweit, Uwe Rimatzki und deren Klasse erstellte Leckereien und kulinarische Köstlichkeiten aus der Großküche der Schule. Der Leiter des Studienseminars, OStD Heinz Kaiser, begrüßte die Versammlung. Der stellvertretende Schulleiter, StD Johannes Robke, hieß die Gäste im Namen der Schulleitung willkommen. Die PS-Leitung hatte sich das Thema "Aus Fehlern lernen" auf die Agenda gesetzt. In jedem Fall, so hieß es zusammenfassend, sollte das Land Niedersachsen nicht den Fehler machen und diesen erfolgreichen Prüfungsabsolventen die Einstellung verwehren. Daniel Nolan (Bild) brachte schließlich noch im Namen der Gruppe den Dank an Alle zum Ausdruck, die am Erfolg der jungen Lehrkräfte beteiligt waren. Sein Dank richtete sich insbesondere an die Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars und auch an die vielen Ausbildungslehrkräfte an den Schulen.
Schon wenige Tage später, am 27. April 2012, konnte die neue Gruppe 1013 der Referendarinnen und Referendare im Studienseminar begrüßt werden (s. Bild). Ein herzliches Willkommen und eine erfolgreiche Ausbildung für unsere "Neuen"!
Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit ......
Alles hängt von einem guten Lehrer ab!
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Eine aktuelle Studie (McKinsey) zeigt: Der Schlüssel zu besseren Leistungen hängt vor allem von der Qualität der Lehrer ab.
(Die Welt vom 06.11.2007)
Angesichts der Tatsache, dass über 50% aller Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen inzwischen über 50 Jahre alt sind und daher in den nächsten zehn Jahren ein personeller Umbruch an allen Schulen Niedersachsens stattfindet, kommt einer zukunftsorientierten Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen besondere Bedeutung zu.
Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen versteht sich als Qualifizierungs- und Kompetenzzentrum der Region!
Die Phasen der Lehramtsausbildung
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Die Lehramtsausbildung ist derzeit in zwei Phasen gegliedert: im universitären Ausbildungsabschnitt erfolgt die fachwissenschaftliche und die fachdidaktische Ausbildung sowie die Vermittlung erziehungswissenschaftlicher Grundlagen. Im Vorbereitungsdienst erfolgt die realitätsbezogene Verschränkung der Theorie mit der Praxis oder besser gesagt, hier findet die schulpraktische Professionalisierung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern statt. Die traditionelle Erwartung an Lehrerinnen und Lehrer, Wissensvermittler zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Neue Methoden, die selbstständiges Lernen fördern, Managementfähigkeiten, mediale Kompetenz, kulturelle und psychologische Kompetenz, Diagnosefähigkeit und Beratungsqualität erfordern ein hohes Reflexionsniveau. Dabei ist die Verbindung von theoretischer Fundierung und praktischer Übung für den Lehrerberuf von elementarer Bedeutung. Fachwissen ist hierbei ebenso wichtig wie das Wissen über Lernprozesse, Wissen über den Menschen und seine Besonderheit ist ebenso bedeutsam wie die Einübung des Umgangs mit Einzelnen und Gruppen.
Die Ausbildung am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen orientiert sich an der Praxis und ihren Problemstellungen. Das Konzept des gestuften Kompetenzerwerbs am Studienseminar Oldenburg ermöglicht dabei eine zukunftsorientierte Ausbildung junger Lehrerinnen und Lehrer durch einen systematischen und kumulativen Erfahrungs- und Kompetenzaufbau.
Folgende Leitziele sollen die Arbeit in unserem Studienseminar bestimmen:
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Die Makrosequenzplanung als Landkarte |
- Die Ausbildung soll die Person stärken.
Die Ausbildung soll ein individuelles Lernen (Entwickeln eines eigenen Lernkonzeptes) ermöglichen.
Die Ausbildung orientiert sich auch an den aktuellen Problemen der Auszubildenden (teilnehmerorientiert).
Die Ausbildung erfolgt erfahrungsbezogen (Erfahrungslernen).
Die Ausbildung beruht auf dem gemeinsamen praktisch-theoretischen Arbeiten von Ausbildern und Auszubildenden (Ganzheitlichkeit-Handlungsorientierung-Projektarbeit).
Die Ausbildung orientiert sich an der Identität zwischen Schul- und Seminardidaktik.
Das Prinzip der Transparenz bestimmt die Ausbildung.
Das Prinzip des respektvollen Umgehens miteinander bestimmt die Ausbildung.
Heinz Kaiser (Seminarleiter)
Nähere Informationen zur Arbeit unseres Studienseminars können Sie den nachfolgenden Seiten entnehmen.







