Die Schulleiterinnen und Schulleiter unserer Ausbildungsschulen waren zu Besuch!
Am 09.12.2011 besuchten 27 Schulleiterinnen und Schulleiter zum wiederholten Male das Oldenburger Studienseminar für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die jährlich stattfindenden Info-Treffen wurden diesmal fortgeführt mit einem regen Informationsinput bzw. Austausch zu den Schwerpunktthemen APVO Lehr sowie der Neuordnung der Ausbildung der Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Zusätzlich wurden den Schulleitungen von einem Vertreter des ITB Bremen der neue zum WS 2012/13 startende Studiengang "Berufliche Bildung in gewerblich-technischen Wissenschaften mit den beruflichen Fachrichtungen EIT und MFT" vorgestellt. Die Darstellung der Zusatzqualifikation "Integrierte Unternehmenssoftware" sowie der Initiative "Schüler-Lehrer-Akademie" rundeten die "Informationslast" :-) des Vormittags ab!
Eingerahmt war die Informationsveranstaltung durch Zeit für informelle Gespräche sowie einem kleinen abschließenden Imbiss in den Räumlichkeiten des Seminars.
Es wurde mal wieder gebruncht!!!
Am Nikolaustag war es mal wieder soweit, die neue PS-Gruppe (0413) wurde nach gutem Brauch des Oldenburger Studienseminars von ihrer "Vorgängergruppe" 1012 zum Brunch eingeladen. Diesmal stand das kulinarische Treffen ganz im Zeichen von Nikolausi! Deko, Waffeln und auch das Essen wurden im vorweihnachtlichen Rahmen ausgiebig genossen, abschließend war der Nikolaus persönlich noch zu einem Besuch angereist, um ausgewählte Personen des Seminarlebens zu belobigen bzw. zu maßregeln :-)))
Regionaltagung „Navision im Wirtschaftsunterricht“
Am Freitag, 7. Oktober 2011 fand im Studienseminar die zweite Regionaltagung „Navision im Wirtschaftsunterricht“ statt.
„Navision“ ist die Kurzbezeichnung für eine in den berufsbildenden Schulen in Niedersachsen weit verbreitete integrierte Unternehmenssoftware. Neben Navision (aktuelle Bezeichnung des Herstellers: Microsoft Dynamics NAV) werden die ebenfalls in der betrieblichen Praxis häufig eingesetzten Systeme „SAP“ und „Lexware“ in kaufmännischen Bildungsgängen der berufsbildenden Schulen verwendet. Diese Softwaresysteme werden auch als „ERP-Systeme“ (Enterprise Resource Planning) bezeichnet.
An der Regionaltagung nahmen insgesamt 26 Kolleginnen und Kollegen aus insgesamt 12 Ausbildungsschulen des Studienseminars teil. Geleitet wurde die Konferenz von Studiendirektor Günter Hellmers, einem der Fachleiter der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften am Studienseminar Oldenburg.
Thematische Schwerpunkte der Tagung waren:
- Gemeinsame Überlegungen zu Unterstützungsmaßnahmen (Fortbildungskurse, regionale Arbeitskreise)
- Einsatz im Bereich „Praxis“ in den Berufsfachschulen (Bericht des Kollegen Maurer, BBS Wilhelmshaven)
- Curriculare Einbindung des Themas am Beispiel der kaufmännischen Assistenten für Wirtschaftsinformatik (Bericht des Kollegen Evers, BBS Lohne)
- Vorstellen konkreter Lernsituationen mit Übungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Für die praktische Arbeit mit den vorgestellten Lernsituationen wurden drei Gruppen zu jeweils 7 oder 8 Kolleginnen und Kollegen gebildet. Ausgangssituationen und Arbeitsaufträge zu folgenden Themen wurden praxisnah am PC bearbeitet:
- Fertigung: Haptische Simulation einer Fahrzeugproduktion mit „fischertechnik“ (Leitung: Ralf Rotermund, BBS Syke)
- Einsatz der Client-Server-Version von Navision (Leitung: Sven Ebert, BBS Leer)
- Auftragsbearbeitung mit einem eigenen Mandanten (Leitung: Günter Hellmers, Studienseminar OL)
Abschließend wurde auf aktuelle Fortbildungsangebote hingewiesen (BBS-Programm des Oldenburger Fortbildungszentrums OFZ, Zusatzqualifizierungsmaßnahmen der Studienseminare Osnabrück und Oldenburg, schulinterne Lehrerfortbildungskurse).
Die dritte Regionaltagung wird im Sommer 2012 am Studienseminar Osnabrück stattfinden.
Alles hängt von einem guten Lehrer ab!
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Eine aktuelle Studie (McKinsey) zeigt: Der Schlüssel zu besseren Leistungen hängt vor allem von der Qualität der Lehrer ab.
(Die Welt vom 06.11.2007)
Angesichts der Tatsache, dass über 50% aller Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen inzwischen über 50 Jahre alt sind und daher in den nächsten zehn Jahren ein personeller Umbruch an allen Schulen Niedersachsens stattfindet, kommt einer zukunftsorientierten Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen besondere Bedeutung zu.
Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen versteht sich als Qualifizierungs- und Kompetenzzentrum der Region!
Die Phasen der Lehramtsausbildung
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Die Lehramtsausbildung ist derzeit in zwei Phasen gegliedert: im universitären Ausbildungsabschnitt erfolgt die fachwissenschaftliche und die fachdidaktische Ausbildung sowie die Vermittlung erziehungswissenschaftlicher Grundlagen. Im Vorbereitungsdienst erfolgt die realitätsbezogene Verschränkung der Theorie mit der Praxis oder besser gesagt, hier findet die schulpraktische Professionalisierung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern statt. Die traditionelle Erwartung an Lehrerinnen und Lehrer, Wissensvermittler zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Neue Methoden, die selbstständiges Lernen fördern, Managementfähigkeiten, mediale Kompetenz, kulturelle und psychologische Kompetenz, Diagnosefähigkeit und Beratungsqualität erfordern ein hohes Reflexionsniveau. Dabei ist die Verbindung von theoretischer Fundierung und praktischer Übung für den Lehrerberuf von elementarer Bedeutung. Fachwissen ist hierbei ebenso wichtig wie das Wissen über Lernprozesse, Wissen über den Menschen und seine Besonderheit ist ebenso bedeutsam wie die Einübung des Umgangs mit Einzelnen und Gruppen.
Die Ausbildung am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen orientiert sich an der Praxis und ihren Problemstellungen. Das Konzept des gestuften Kompetenzerwerbs am Studienseminar Oldenburg ermöglicht dabei eine zukunftsorientierte Ausbildung junger Lehrerinnen und Lehrer durch einen systematischen und kumulativen Erfahrungs- und Kompetenzaufbau.
Folgende Leitziele sollen die Arbeit in unserem Studienseminar bestimmen:
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Die Makrosequenzplanung als Landkarte |
- Die Ausbildung soll die Person stärken.
Die Ausbildung soll ein individuelles Lernen (Entwickeln eines eigenen Lernkonzeptes) ermöglichen.
Die Ausbildung orientiert sich auch an den aktuellen Problemen der Auszubildenden (teilnehmerorientiert).
Die Ausbildung erfolgt erfahrungsbezogen (Erfahrungslernen).
Die Ausbildung beruht auf dem gemeinsamen praktisch-theoretischen Arbeiten von Ausbildern und Auszubildenden (Ganzheitlichkeit-Handlungsorientierung-Projektarbeit).
Die Ausbildung orientiert sich an der Identität zwischen Schul- und Seminardidaktik.
Das Prinzip der Transparenz bestimmt die Ausbildung.
Das Prinzip des respektvollen Umgehens miteinander bestimmt die Ausbildung.
Heinz Kaiser (Seminarleiter)
Nähere Informationen zur Arbeit unseres Studienseminars können Sie den nachfolgenden Seiten entnehmen.











