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Alles hängt von einem guten Lehrer ab!


 

Eine aktuelle Studie (McKinsey) zeigt: Der Schlüssel zu besseren Leistungen hängt vor allem von der Qualität der Lehrer ab.

(Die Welt vom 06.11.2007)


Angesichts der Tatsache, dass über 50% aller Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen  inzwischen über 50 Jahre alt sind und daher in den nächsten zehn Jahren ein personeller Umbruch an allen Schulen Niedersachsens stattfindet, kommt einer zukunftsorientierten Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen besondere Bedeutung zu.







 

Das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen versteht sich als Qualifizierungs- und Kompetenzzentrum der Region!


Die Phasen der Lehramtsausbildung


Die Lehramtsausbildung ist derzeit in zwei Phasen gegliedert: im universitären Ausbildungsabschnitt erfolgt die fachwissenschaftliche und die fachdidaktische Ausbildung sowie die Vermittlung erziehungswissenschaftlicher Grundlagen. Im Vorbereitungsdienst erfolgt die realitätsbezogene Verschränkung der Theorie mit der Praxis oder besser gesagt, hier findet die schulpraktische Professionalisierung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern statt. Die traditionelle Erwartung an Lehrerinnen und Lehrer, Wissensvermittler zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Neue Methoden, die selbstständiges Lernen fördern, Managementfähigkeiten, mediale Kompetenz, kulturelle und psychologische Kompetenz, Diagnosefähigkeit und Beratungsqualität erfordern ein hohes Reflexionsniveau. Dabei ist die Verbindung von theoretischer Fundierung und praktischer Übung für den Lehrerberuf von elementarer Bedeutung. Fachwissen ist hierbei ebenso wichtig wie das Wissen über Lernprozesse, Wissen über den Menschen und seine Besonderheit ist ebenso bedeutsam wie die Einübung des Umgangs mit Einzelnen und Gruppen.


Die Ausbildung am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen orientiert sich an der Praxis und ihren Problemstellungen. Das Konzept des gestuften Kompetenzerwerbs am Studienseminar Oldenburg ermöglicht dabei eine zukunftsorientierte Ausbildung junger Lehrerinnen und Lehrer durch einen systematischen und kumulativen Erfahrungs- und Kompetenzaufbau.




Folgende Leitziele sollen die Arbeit in unserem Studienseminar bestimmen:

c by jens Heinen

Die Makrosequenzplanung als Landkarte
(Sven Heinen)

  • Die Ausbildung soll die Person stärken.
  • Die Ausbildung soll ein individuelles Lernen (Entwickeln eines eigenen Lernkonzeptes) ermöglichen.

  • Die Ausbildung orientiert sich auch an den aktuellen Problemen der Auszubildenden (teilnehmerorientiert).

  • Die Ausbildung erfolgt erfahrungsbezogen (Erfahrungslernen).

  • Die Ausbildung beruht auf dem gemeinsamen praktisch-theoretischen Arbeiten von Ausbildern und Auszubildenden (Ganzheitlichkeit-Handlungsorientierung-Projektarbeit).

  • Die Ausbildung orientiert sich an der Identität zwischen Schul- und Seminardidaktik.

  • Das Prinzip der Transparenz bestimmt die Ausbildung.

  • Das Prinzip des respektvollen Umgehens miteinander bestimmt die Ausbildung.


Heinz Kaiser (Seminarleiter)


Nähere Informationen zur Arbeit unseres Studienseminars können Sie den nachfolgenden Seiten entnehmen.







Mehr Spaß soll Schülern das Lernen erleichtern

Hirnforscher Manfred Spitzer bemängelt das deutsche Bildungssystem – Kritik an zu viel Fernseh-Konsum

Angst verhindere Lernerfolge, meint der bekannte Forscher. Verbesserungspotenzial sieht er in der Lehrerausbildung.

Wer Angst vor Mathematik hat, der wird sie niemals verstehen. Das zumindest behauptet Hirnforscher Manfred Spitzer. „Die negative Verknüpfung mit der Angst ist hinderlich beim Verstehen“, sagte der Professor aus Ulm bei einem Vortrag in Oldenburg. Knapp 2000 Schüler hörten gespannt zu.



Jahr der Bildung

„Das wollen wir in die Köpfe der zukünftigen Lehrer bringen“, versicherte Heinz Kaiser, Seminarleiter des Studienseminars für Berufsbildende Schulen in Oldenburg. Er rief dazu auf, nach dem Jahr der Wissenschaft 2011 ein Jahr der Bildung in Oldenburg zu veranstalten.

Organisiert wurden die Veranstaltungen vom Oldenburger Fortbildungszentrums, der Universität Oldenburg und vom Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Auch der Präventionsrat Oldenburg kooperierte. „Lernen ist wichtig für die Prävention“, sagte Gerd Koop, Vorsitzender des Präventionsrates. Gefördert wurde der Vortrag durch die VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken.

Quelle: NWZ online vom 15.04.10 (Sven Mertinkat)



c by Jens Rieger (Studienseminar OL BBS)